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Bestandscharakterisierung

einige Materialien

15 Skizzenbücher und 5 Bauaufnahmebücher

Findbuch (PDF)

Max Meckel (1847-1910)

Architekt

Kurzbiografie

1847 geboren in Rheindahlen bei Mönchengladbach
1865-1868 Lehre als Maurer und Steinmetz im Atelier des Kölner Dombaumeisters Vincenz Statz, eines Vetters der Mutter
1868-1869 als Geselle bei Statz tätig
1870 Meisterprüfung
1870/1871 Gehilfe des Mainzer Dombaumeisters Josef Wessicken
1871-1873 bei Dombaumeister Franz Joseph Denzinger in Frankfurt am Main
1874 selbständiger Architekt in Frankfurt am Main
1887-1892 Diözesanbaumeister des Bistums Limburg
1892-1894 Erzbischöflicher Bauinspektor und Vorstand des Erzbischöflichen Bauamts in Freiburg im Breisgau
1894 Erzbischöflicher Baudirektor der Erzdiözese Freiburg
1900 Kündigung unter Beibehaltung des Titels, der Bezüge und des Pensionsanspruchs
1900-1910 Architekturbüro mit seinem Sohn Carl Anton Meckel in Freiburg
1908 Berufung zum Obergutachter im Ministerium des Innern
1910 gestorben in Freiburg

Werkauswahl

St. Michaels-Kirche Damm bei Aschaffenburg 1874 (im gleichen Jahr eingestürzt)
St. Josefs-Kirche Bornheim bei Frankfurt 1874-1877
kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul Kronberg am Taunus 1875-1877
Restaurierung der kath. Pfarrkirche St. Martin Lorch am Rhein 1878-1880
Restaurationsgebäude und Musiktempel der Frankfurter Patent- und Musterschutzausstellung 1881
St. Rochus-Kapelle bei Bingen 1890-1895
kath. Herz-Jesu-Pfarrkirche Freiburg im Breisgau 1891-1897
kath. Pfarrkirche St. Bernhard Karlsruhe, 1893-1901
Allerheiligenkapelle bei Niederlahnstein 1896-1901
Ausbau des Römers Frankfurt am Main Neugestaltung Kaisersaal 1889-1900 und 1898-1905
Bierablage Meyer & Söhne Ettenheim 1899/1900, Kath. Garnisonskirche St. Georg Ulm 1899-1904
seit 1900 meist mit dem Sohn Carl Anton Meckel:
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Montabaur 1900-1903
Wettbewerbsentwurf Kollegiengebäude Universität Freiburg (3. Preis) 1902
kath. St. Georgskirche Küssnach/Schweiz 1902/1903
Bierablage Meyer & Söhne Maulburg 1902-1904
Ausbau des Mühlentors Bräunlingen a. d. Baar 1903-1905
Umbau und Erweiterung Stadtsparkasse Franziskanerstraße Freiburg 1908-1911
kath. Heiliggeistkirche Basel/Schweiz (mit Gustav Doppler) 1909-1912

Literaturauswahl

Schriften von Max Meckel:
Über die Restauration der Kirche zu Lorch a. Rh. In: DBZ, 12 (1878), S. 472
Einiges über die Anlage von Missionsbauten. In: Zeitschrift für Christliche Kunst, 3 (1890), Sp. 157-168
Einfache Kirchenbauten. In: Zeitschrift für Christliche Kunst, 3 (1890), Sp. 215-224 und 253-260
Die neue St. Rochus-Kapelle bei Bingen am Rhein. In: Zeitschrift für Christliche Kunst, 4 (1891), Sp. 171-190
Das St. Vincenz-Haus in Hofheim i. T. In: Zeitschrift für Christliche Kunst, 6 (1893), Sp. 9-16
Das Münster zum heiligen Nikolaus in Überlingen. Eine baugeschichtliche Studie über die Entstehung der fünfschiffigen Anlage. Lindau 1900
Schriften über Max Meckel:
Hugo Steffen: Max Meckel, Karl Schäfer und Christoph Hehl. Drei in den letzten Jahren verstorbene Meister der gotischen Baukunst. In: Die Christliche Kunst, 11 (1914/15), S. 269-276
Werner Wolf-Holzäpfel: Der Architekt Max Meckel (1847-1910). Studien zur Architektur und zum Kirchenbau des Historismus in Deutschland. Lindenberg 2000 (Materialien zu Bauforschung und Baugeschichte, 10)