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Friedrich-Weinbrenner-Ausstellung
„Die vom Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) konzipierte und in den Räumen der Städtischen Galerie präsentierte Schau beeindruckt zunächst durch ihren Materialreichtum. Es ist die mit 400 Originalexponaten wohl umfassendste Ausstellung, die je zu Leben und Werk des badischen Architektur-Übervaters zusammengetragen wurde. Und allein die Präzision und künstlerische Qualität der hier gezeigten Zeichnungen aus der Hand Weinbrenners und seiner Schüler, sind einen Besuch in der Städtischen Galerie wert. Sie trösten, nebenbei bemerkt, auch über die nicht sonderlich inspirierte Ausstellungsgestaltung hinweg.
Die von Gerhard Kabierske und Joachim Kleinmanns inhaltlich souverän kuratierte Schau ist in elf Kapitel gegliedert, in denen Weinbrenners Karriere nachgezeichnet und verschiedene Fassetten seines Werks näher beleuchtet werden.“
Mathias Remmele in: db Deutsche Bauzeitung, 9/2015

Athen in Baden
„Die grosse Weinbrenner-Ausstellung, die derzeit zum Dreihundert-Jahre-Jubiläum Karlsruhes in der Städtischen Galerie stattfindet, kann sich deshalb nur auf fragmentarisch wiederhergestellte Bauten stützen, die zudem am Rondell- und am Marktplatz hinter Abschrankungen einer riesigen U-Bahn-Baustelle kaum zu sehen sind. So stützt sich denn die in elf thematische Kapitel (von der Biografie bis zur Weinbrenner-Schule) gegliederte Schau ganz auf 430 meist grafische Exponate, die im wissenschaftlich fundierten Katalog ausführlich dokumentiert werden […]. Zur staatlichen Bauschule aufgewertet, wurde Weinbrenners Architektenschmiede 1825 Teil des neuen Polytechnikums, das heute als Karlsruher Institut für Technologie vor allem für seine Architekturausbildung bekannt ist und dessen Archiv SAAI einen Grossteil des Weinbrenner-Nachlasses hütet.“
Roman Hollenstein in: nzz Neue Zürcher Zeitung, 5.8.2015

„Zu den Jubiläumsausstellungen (…) gehört daher auch die Weinbrennerschau in der Städtischen Galerie, die diese zusammen mit dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau am KIT dem großen Sohn der Stadt ausgerichtet hat. Noch nie zuvor ist das umfangreiche Schaffen des Stadtplaners und Architekten in dieser Vollständigkeit dokumentiert worden.“
Amber Sayah in: Stuttgarter Zeitung, 22.7.2015

Grandiose Aufnahmen von Ägyptens Tempeln, Pyramiden und der Sphinx hat August Lorent gemacht, zu einer Zeit, in der die Fotografie noch jung war. (…) In einer kleinen, schönen Ausstellung zeigt das Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau in der Karlsruher Landesbibliothek 50 Aufnahmen von 1859/60.

Georg Patzer in: Mannheimer Morgen, 19.2.2014

Der malerische Hof eines Hauses in Kairos Altstadt, das Pyramidenfeld von Gizeh mit der erst teilweise ausgegrabenen Sphinx, der Große Felsentempel Abu Simbel und die Mittelkolonnade von Luxor: Sie alle sind Teil der Ausstellung “August Lorent – Lichtbilder vom Nil 1859/60”. 50 Fotografien Lorents aus dem Fundus des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau (saai) am KIT sind jetzt in der Badischen Landesbibliothek zu sehen. Eine Ausstellung, die unbedingt empfehlenswert ist, nicht nur für Fotografie- und Ägypten-Interessierte.
Ute Eppinger in: Badische Neueste Nachrichten, 10.2.2014

Das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) widmet dem Skizzenbuch des Architekten jetzt die Ausstellung “Taschenwelten” in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe.
Amber Sayah in: Stuttgarter Zeitung, 20.2.2013 (ganzer Artikel)

Welch ungeahnte Welten sich auftun, wenn man (…) dutzende Seiten aus Skizzenbüchern von Architekten kombiniert, zeigt nun die Badische Landesbibliothek (BLB) in Kooperation mit dem saai, dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau am KIT. Die “Taschenwelten” sind die wahrscheinlich erste Ausstellung zu diesem Thema überhaupt.
Friedemann Dupelius in: Badische Neueste Nachrichten, 7.2.2013 (ganzer Artikel)

“Hier ist das architekturhistorische Gedächtnis des Landes untergebracht, verteilt auf zehn Gebäude. 600 000 Pläne und noch einmal so viele Fotos, außerdem Briefe, Bücher, Notizen, Modelle, Möbel. (…) Gesammelt, archiviert und erforscht wird im SAAI all das, was die Baukultur bereicherte – auch Bestände (fast) vergessener Ingenieure, Historiker, Fotografen und Gartenplaner, die im Geiste ihrer Zeit arbeiteten.”
Ein Hort für historische Häuser, von Annika Wind, in: Mannheimer Morgen, 12. Januar 2013 (ganzer Artikel)

Gesammelt, archiviert und erforscht wird im SAAI all das, was die Baukultur bereicherte – auch Bestände (fast) vergessener Ingenieure, Historiker, Fotografen und Gartenplaner, die im Geiste ihrer Zeit arbeiteten. […] die bedeutendsten Konvolute stammen von Frei Otto, Günter Behnisch, dem Klassizisten Johann Jakob Friedrich Weinbrenner – und von [Egon] Eiermann. [Das Archiv] das alte Ideen hortet – und damit auch irgendwie in die Zukunft verweist.
Annika Wind in: Mannheimer Morgen, 12.1.2013

Bei Carl Albiker ist es, wie jetzt in einer kleinen Ausstellung in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe zu sehen, das kunsthistorisch geschulte Fotografenauge, das der Nachwelt aufschlussreiche, technisch hochwertige und klassisch komponierte Fotografien beschert. Insgesamt mehr als 300.000 Negative hatte Carl Albiker dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau saai übereignet, und eine Auswahl der Fotografien, die er nach 1945 von Karlsruhe aufnahm, ist jetzt bis zum 13. November anzuschauen.
Ursula Baus in German Architects, 3.11.2010

Eine kleine Ausstellung von rund hundert Aufnahmen aus dem Nachlass von Carl Albiker (1905 bis 1996), die das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau(saai) in der Badischen Landesbibliothek zeigt, stellt die Zeitenwende zwischen Abbruch und Wiederaufbau heraus und ihre Entscheidungen bildhaft in Frage: “Karlsruhe nach dem Zweiten Weltkrieg – unbekannte Photographien von Carl Albiker”. Wie dieser Chronist (…) zentrale Baudenkmäler der Stadt erfasst, sichert ihnen eine – oft düstere – Würde, Repräsentanz und Zeithaltigkeit, an die sich Erinnerungen heften. Das Ausmaß der Verluste vertiefen Aufnahmen der Innenräume, die trotz gut erhaltener Binnenstrukturen und Stuckelemente alle – bis auf den der (schwer zugänglichen) Münze – nicht rekonstruiert, sondern neu interpretiert wurden. Paradigmatisch lassen die eindringlichen, großartig komponierten Aufnahmen Carl Albikers die Ambivalenz des Wiederaufbaus erkennen: Wunden im Stadtkörper werden vor Augen geführt, die versorgt, aber nicht geheilt werden konnten.
Andreas Rossmann in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2010

zur Fritz-Leonhardt-Ausstellung:
“In einer hervorragenden, so sorgfältigen wie klar gegliederten Präsentation, zu der Stuttgarter Architekturstudenten zwanzig neu gebaute Modelle und der Karlsruher Architekt Matthias Tebbert die ansprechend gestaltete Ausstellungsarchitektur beigetragen haben, fächert sie (die Ausstellung) Leonhardts Lebenswerk in acht Kapiteln auf.”
Amber Sayah, in: Stuttgarter Zeitung, 15. Juni 2009

zur Egon-Eiermann-Ausstellung: “äußerst ambitionierte Schau in der Städtischen Galerie Karlsruhe (…) Der Karlsruher Ausstellung kommt das Verdienst zu, Eiermann in all seiner Widersprüchlichkeit und Zerrissenheit zu zeigen.”
Enrico Santifaller, in: Frankfurter Neue Presse, 16. Oktober 2004

“Archive sind wie ‘Veilchen im Moose’, denn sie wachsen und blühen im Verborgenen. Das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) in Karlsruhe gehört zur Gattung dieser zarten Pflänzchen. In Fachkreisen hat die der Universität Karlsruhe angegliederte Institution großes Gewicht (…)”
Karin Leydecker, in: Neue Zürcher Zeitung, 3. Oktober 2003

“Immense Materialien sind im saai untergebracht, (…) und die Zahl der internationalen Anfragen bestätigt, welch wichtige Rolle Karlsruhe inzwischen bei der Aufarbeitung der jüngeren Baugeschichte spielt. So gut ist der Ruf der Einrichtung, dass selbst lebende Architekten wie Günter Behnisch oder Heinz Mohl ihre Materialien bereits dem Archiv anvertraut haben, wohl wissend, dass sie sich bei Friedrich Weinbrenner und Co. in bester Gesellschaft befinden.”
Michael Hübl, in: Badische Neueste Nachrichten, 27. September 2001

saai | Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau
 
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