saai | Archiv für Architektur und Ingenieurbau

Hans Kollhoff (geb. 1946)

Architekt, Lehrer

Kurzbiografie

1946 geboren in Lobenstein/Thüringen
1968-1973 Architekturstudium an der Universität Karlsruhe bei , Mitarbeit im Büro von Gerhard Assem
1974 Architekturstudium an der TU Wien, im Atelier von Hans Hollein
1975 Diplom an der Universität Karlsruhe bei Ottokar Uhl
1975-1978 DAAD-Stipendium an der Cornell-University, Ithaka/New York, Assistent von Oswald Mathias Ungers
1978 Gründung des Architekturbüros in Berlin
1978-1983 Assistent am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Entwerfen der TU Berlin
1981-1983 Gastprofessuren in den USA
1983-1985 Gastprofessuren für Gebäudelehre und Baukonstruktion an der HdK Berlin
seit 1984 Büropartnerschaft mit Helga Timmermann
1986/1987 Lehrstuhlvertretung an der Universität Dortmund
1990 Berufung zum Architekturprofessor an die ETH Zürich
1996 Gründung der Prof. Kollhoff Generalplanungs-GmbH
1999 Gründung des Ateliers Kollhoff in Rotkreuz/Schweiz
2000 Gründung des Kantoor Kollhoff in Rotterdam/Niederlande

Werkauswahl

Gartenhaus Rastatt 1973
Wohnpark Victoria Berlin-Kreuzberg (IBA) 1986
Wohnen am Schloss Berlin-Charlottenburg 1987
Jugendfreizeitheim Berlin-Wedding 1988
Rathaus Spandau Berlin-Spandau 1988
Garten am Berlin-Museum Berlin-Kreuzberg (IBA) 1989
Wohnbebauung Huttenstraße Berlin-Moabit 1994
Wohnbebauung Malchower Weg Berlin-Hohenschönhausen 1994
Wohnbebauung Seesener Straße Berlin-Wilmersdorf 1994
Kindertagesstätte Ostend Frankfurt/Main 1994
Wohnbebauung KNSM-Eiland Amsterdam/Niederlande 1994
Wohnhaus Drontheimer Straße Berlin-Wedding 1995
Hauptverwaltung Landeszentralbank Leipzig 1996
Büro- und Geschäftshaus Block 208 Berlin-Mitte 1996
Büro- und Lagergebäude Berlin-Tempelhof 1998
Daimler-Chrysler-Hochhaus Potsdamer Platz Berlin-Mitte 1998-2000
Auswärtiges Amt Berlin-Mitte 1999, Einfamilienhaus Landau 1999
Newton Bar Berlin-Mitte 1999
Büro- und Geschäftshaus Reinhardtstrasse Berlin-Mitte 1999
Büro- und Geschäftshaus Unter den Linden Berlin-Mitte 1999
Wohn- und Geschäftshaus Oranienburger Tor Berlin-Mitte 1999
Wohn- und Geschäftshaus Gipsstraße Berlin-Mitte 1999
Bankhaus Delbrück Privatbankiers, Berlin-Mitte 2000
Wohnbebauung Hermann-Behn-Weg Hamburg-Rotherbaum 2000
Einkaufsgalerie Roter Turm Chemnitz 2000
Landeszentralbank Meiningen/Thüringen 2000
Leibnitzkolonnaden Berlin-Charlottenburg 2000/2001
Sparkasse am Waltherplatz Bozen/Italien 2001
Villa Gerl Berlin-Dahlem 2001
Hochhaus Deutschherrenufer Frankfurt/Main-Sachsenhausen 2001/2002
Wohn- und Geschäftshaus Berlin-Mitte 2002
Wohn- und Geschäftshaus Martinistrasse Hamburg-Eppendorf 2002

Literaturauswahl

Réalisations et projets 1979-1989. Berlin, Paris 1989
Xavier Güell (Hrsg.): Hans Kollhoff, Gustavo Gili. Barcelona 1991
Heinz Wirz (Hrsg.): Hans Kollhoff. Ein Stuhl, ein Haus, eine Stadt. Luzern 1991
Berliner Projekte. Hans Kollhoff, Helga Timmermann. Ausstellungskatalog. Antwerpen 1994
Fritz Neumeyer: Hans Kollhoff. Ausstellungskatalog Galerie Max Hetzler. Berlin 1995
Ulrike Stark: Hans Kollhoff. Stuttgart 1996, aktualisierte Auflage 2000
Annegret Burg: Beispiele. Architekten Kollhoff und Timmermann. Basel 1998
Susanne Tamborini: Hans Kollhoff. Wie wohnen - heute? Baunach 2002
Hans Kollhoff. Architektur. Essay von Fritz Neumeyer. München 2002
Martin Kieren: Hans Kollhoff. Bauten und Projekte 1978-2001. München 2002
Architekturlehre Hans Kollhoff. Lehrtätigkeit an der ETH Zürich seit 1987. Sulgen 2004
Jasper Cepl (Hg.): Kollhoff & Timmermann Architekten. Hans Kollhoff. Bauten und Projekte. Sulgen 2005
Michael Locher: Embellissement. Eine städtebauliche Strategie. Mit Beiträgen von Hans Kollhoff u. a. Bern 2005
Hans Kollhoff: Ein Platz. In: Städte für Menschen. Hg. von der Allianz Dresdner Bauspar AG. Frankfurt/Main 2005

Bestandscharakterisierung

Einige Materialien
(Gartenhaus Tilsiter Straße 14, Rastatt, Pläne und Fotos, 1973)